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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:715-oops-477
URL: http://oops.uni-oldenburg.de/volltexte/2007/47/


Timbre perception and object separation with normal and impaired hearing

Emiroglu, Suzan Selma

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SWD-Schlagwörter: Hörobjekt, Klangfarbe
Institut: keine Institutsangabe
Fakultät: Fakultät V - Mathematik und Naturwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Physik
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Kollmeyer, Birger (Prof. Dr. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 18.07.2007
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 31.12.2007
Kurzfassung in Englisch: Timbre is a combination of all auditory object attributes other than pitch, loudness and duration. A timbre distortion caused by a sensorineural hearing loss not only affects music perception, but may also influence object recognition in general. In order to quantify differences in object segregation and timbre discrimination between normal-hearing and hearing-impaired listeners with a sensorineural hearing loss, a new method for studying timbre perception was developed, which uses cross-faded (morphed) instrument sounds in psychoacoustic measurements. The results of the similarity rating and discrimination experiments are discussed in the context of common timbre models and simulated using an effective auditory computer model. The present study shows that, as opposed to reduced ability of hearing-impaired listeners to separate natural objects due to a reduction in time and frequency resolution, certain timbre dimensions seem to not be degraded by compression loss. These timbres might provide hearing-impaired listeners with cues for separating objects when linear sound amplification is provided.
Kurzfassung in Deutsch: Klangfarbe verbindet alle Hörobjektmerkmale, die nicht Tonhöhe, Lautheit und Länge sind. Eine Klangfarbenverzerrung durch sensorineuralen Hörverlust kann sich nicht nur auf die Musikwahrnehmung, sondern auch auf die Objekterkennung im Allgemeinen auswirken. Um Unterschiede in der Objekttrennung und Klangfarbenunterscheidung zwischen Normalhörenden und Schwerhörenden mit sensorineuralem Hörverlust zu quantifizieren, wurde eine neue Methode entwickelt, die übergeblendete (gemorphte) Instrumentenklängen in psychoakustischen Messungen verwendet. Die Ergebnisse der Ähnlichkeits- und Diskriminationsexperimente werden im Kontext von allgemeinen Klangfarbenmodellen diskutiert und mit einem effektiven numerischen Hörmodel simuliert. Im Gegensatz zur eingeschränkten Fähigkeit von Schwerhörenden, aufgrund von verringerter Zeit- und Frequenzauflösung natürliche Objekte zu trennen, scheinen bestimmte Klangfarbendimensionen nicht durch Kompressionsverlust beeinträchtigt zu sein, wie die vorliegende Studie zeigt. Bei linearer Verstärkung könnten diese Klangfarben Schwerhörenden helfen, Objekte zu trennen.