Pech, Detlef (2001) "Neue Männer" und Gewalt. PhD, Universität Oldenburg.

[img]
Preview
- Accepted Version

Volltext (1643Kb)

Abstract

Zu Grunde liegt der Untersuchung die Prämisse, dass eine Veränderung tradierter Männlichkeit(en) und damit eine Demokratisierung des Geschlechterverhältnisses nur einen Möglichkeitsraum in der Überwindung der Kopplung der Apekte Männlichkeit und Gewalt erfährt. Die Forschungsfragen basieren auf der grundlegenden Auseinandersetzung mit zentralen Ansätzen der geschlechtsspezifischen Sozialisationstheorie als der soziologischen Bestimmung von Männlichkeit(en). Als Beispiele sind zu nennen, das Nicht-Nicht-Mann-Modell Hagemann-Whites oder das Konzept der 'Hegemonialen Männlichkeiten' Connells. Vier verschiedene Stränge bilden die Basis auf der die Untersuchung ihren weiteren Verlauf nimmt: (1) eine grundlegende Bestimmung von Männlichkeiten; (2) eine Reflexion männlicher Sozialisationsprozesse; (3) eine Fokussierung des Komplexes Männlichkeit und Gewalt; (4) die Frage nach der Veränderbarkeit von Männlichkeiten. Ausgehend von diesen Erkenntnissträngen lässt sich formulieren: Wenn Gewalt immanenter Bestandteil männlicher Sozialisationsprozesse ist und Geschlechterdemokratie nur über die Entkopplung dieser beiden Aspekte möglich wird, stellt sich die Frage, in wie weit diese Handlungsprämisse bereits in den Lebensentwürfen der Männer, die sich selber als 'neue' oder 'andere' Männer bezeichnen, integriert ist. Um dieser Frage nachzugehen, werden qualitative Interviews mit Männern analysiert, die sich als 'neue' oder 'andere' Männer bezeichnen. Hierbei wird sich zentral an der Methode des narrativen Interviews nach Schütze orientiert. Ergänzt wird diese im Kontext der Datenerhebung durch Aspekte des 'Problemzentrierten Interviews' als auch des 'Halbstandardisierten Interviews' sowie in der Auswertung durch Elemente der 'Kritischen Diskursanalyse' nach Jäger.

["eprint_fieldname_abstract_plus" not defined]

This study is based on the premise that a change of traditional masculinity and therefore a democratisation in the relationship of gender is only possible by overcoming the linkage between masculinity and violence. The questions of research are basing on the fundamental discussion of main approaches to gender specific theories of socialisation as the sociological definition of masculinity. Examples are the 'Nicht-nicht-Mann-Modell' by Hagemann-White or the concept of masculinities by Connell. The study takes this further development with four different points: (1) a basic definition of definition of masculinity; (2) a reflexion of male process of socialisation; (3) a focusing of the complex masculinity and violence; (4) the question of changeabless of masculinity. By proceeding from this threads of cognition it is possible to formulate: If violence is an immanent part of the masculinity process of socialisation and the democracy of gender is only possible by disconnecting this two aspects the question arises in which extend this premise of action is integrated in the plot of life of men who describe themselves as 'new' or 'other' men. The central method in analysing this was the 'narrative Interview' by Fritz Schütze. This method was complement with the 'problemzentriertes Interview' and the 'halbstandardisiertes Interview' as well as for the interpretation of the data by the 'kritische Diskursanalyse' by Jäger.

Item Type: Thesis (PhD)
Uncontrolled Keywords: [Keine Schlagwörter von Autor/in vergeben.]
Controlled Keywords: [Keine Schlagwörter von Author/in vergeben.]
Subjects: Social sciences > Social sciences, sociology, anthropology
Divisions: School of Educational and Social Sciences > Old Fachbereich 1 - Educational Sciences (until 2003)
Date Deposited: 17 Jan 2013 14:17
Last Modified: 05 Dec 2013 13:44
URI: https://oops.uni-oldenburg.de/id/eprint/337
URN: urn:nbn:de:gbv:715-oops-3674
DOI:
Nutzungslizenz:

Actions (login required)

View Item View Item

Document Downloads

More statistics for this item...